

Pianist aus Moskau spielt am Freitag mit dem SWR-Sinfonieorchester
RZ vom 28.02.2011:
Koblenz. Mancher Kritiker greift zu großen Worten, um die Spielkunst dieses Moskauer Pianisten zu beschreiben: „Melnikows Spiel besitzt eine wunderbare farbliche Fantasie“, schrieb einst die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „alles zeugt hier von Überlegung und Können – und doch wird nicht doziert, sondern gelacht, geträumt, getrauert, getanzt.“
Am Freitag, 4. März, 20 Uhr, ist Alexander Melnikow in Koblenz zu erleben: Der Musiker ist als Solist beim sechsten Anrechtskonzert der Saison des Koblenzer Musik-Instituts in der Sporthalle Oberwerth zu Gast. Melnikow musiziert gemeinsam mit dem SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter der Leitung von Alejo Pérez. Auf dem Programm stehen Werke von Tschaikowsky, Saint-Saëns und Rimski-Korsakow.
Melnikow (Jahrgang 1973) passt in keine Schublade: Obwohl er über herausragende technische Fähigkeiten verfügt und durchaus die „Virtuosenpranke“ auspacken kann, wenn es die Musik will, ist er in seiner melancholisch wirkenden Nachdenklichkeit das Gegenteil eines kraftstrotzenden russischen Tastenlöwen.
Infos und Karten bei Piano-Thilemann in der Schloßstraße, Tel. 0261/300 160. Es gibt wie immer einen kostenlosen Pendelbus. Mehr Infos zum Musik-Institut und zum Konzert unter www.musik-institut-koblenz.de>